Konzert zum Ewigkeitssonntag/Ausblick

Am vergangenen Sonntag, den 24.11.2019 haben wir unser diesjähriges Herbstkonzert gespielt. Auf dem Programm standen Schumanns 4. Sinfonie, sowie zwei Konzerte aus Vivaldis L’estro armonico, sowie das Bläserquintett nach dem Amerikanischen Quartett von Dvořák.

Die Suche nach einer passenden Kirche gestaltete sich im Vorwege aufgrund des besonderen Datums etwas schwierig und so spielten wir das erste Mal in der St. Marien-Kirche in Langenhorn. Im Nachhinein war dies eine sehr gute Entscheidung, denn die Kirche kam uns nicht nur akustisch entgegen, sie war zum Konzert auch sehr gut gefüllt. Motiviert durch diesen Zuspruch spielten wir das Konzert mit einer gewissen Leichtigkeit und lieferten – glaubt man dem Publikum – eine sehr gute Leistung ab.

Als erstes war das Holzbläserquintett mit der arrangierten Fassung von Dvořáks amerikanischem Quartett an der Reihe. Da die Entscheidung für dieses Werk erst relativ spät in der Saison gefallen war, wurden nur der erste und zweite Satz eingeübt und im Konzert in umgekehrter Reihenfoge aufgeführt. So stand der in den Proben intonatorisch etwas heikle zweite Satz ganz am Anfang des Konzertes, was zu einer gewissen Nervosität unter den Mitwirkenden führte. Durch konzentriertes Einspielen und Ausstimmen war im Konzert von diesen Schwierigkeiten allerdings nichts zu merken.

Bereits zum zweiten Mal nach 2015 standen das Concerto Nr. 2 und Nr. 11 aus dem L’estro Armonico-Zyklus von Vivaldi auf dem Programm. Hier konnten die Streicher und insbesondere die beiden Soloviolinen (gespielt von Miriam und Sina), sowie das Solocello (gespielt von Kathrin) brillieren. Bei diesem satten Streicher-Sound vermisste man das fehlende Continuo wahrlich nicht.

Nach der Pause durften dann schließlich alle zusammen bei Schumanns 4. Sinfonie ran. Dieses wunderbare Werk der Hochromantik stand in der Saison von Anfang an auf dem Plan, demnach hatten wir dafür die meiste Probenzeit investiert. Nachdem wir in den vergangenen Konzerten eher Werke mit frühromantischen Besetzungen gespielt hatten, konnten wir hier mit voller Blechbesetzung auffahren. Dank intensiver Probenarbeit stimmte auch die Balance zwischen Streichern und Bläsern und so sahen wir am Ende des Konzertes ein begeistertes Publikum.

Wir danken an dieser Stelle nochmal allen Zuhörenden für ihr Kommen, wie auch für ihre Spendenbereitschaft. Durch Ihre Spenden konnten die Konzertkosten komplett gedeckt werden, was nicht selbstverständlich ist. Vielen Dank auch noch einmal an alle Aushilfen sowie natürlich an unsere Dirigentin Kathrin, die uns immer wieder genau zum richtigen Zeitpunkt in Konzertreife bringt.

Für die nächste Saison steht ein weiteres Werk der Hochromantik auf dem Plan. Mit Tschaikowskys Schwanensee-Suite werden wir sicherlich wieder neue Herausforderungen zu bewältigen haben. Wir freuen uns schon darauf. Die neue Saison startet ab dem 2.12.2019. Neue Mitglieder, insbesondere Streicher, sind herzlich willkommen.

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